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14.12.2021 / Feuilleton / Seite 11

Real groteske Verhältnisse

Zum Tod der italienischen Filmemacherin Lina Wertmüller (1928–2021)

Bastian Tebarth

Allein ihr Werdegang bietet reichlich Stoff für Klassenstudien und ideologiekritische Analysen. Lina Wertmüller, 1928 als Tochter einer schweizerischen Adligen und eines römischen Rechtsanwalts geboren, begann ihr zeit ihres Lebens gepflegtes Rebellentum bereits in ihrer frühen Jugend: Nach Selbstauskunft flog sie von »fünfzehn katholischen Schulen«, bevor sie sich, dem Jurastudium und dem tyrannischen Vater entfliehend, in die Theaterwelt verabschiedete. Nach zehn Jahren, in denen sie mit einer Puppenspielertruppe durch Europa reiste und als Schauspielerin, Bühnenbildnerin und Autorin für Funk und Fernsehen arbeitete, wurde sie als Mittdreißigerin Regieassistentin von Federico Fellini. Die Arbeit mit dem Meister des Grotesken prägte sie. Es mussten aber noch einmal fast zehn Jahre vergehen, bis die an Fellini geschulte Ästhetik auch zu Wertmüllers Leib-und-Magen-Themen passen konnte, die Form also den ihr entsprechenden Inhalt fand. In Filmen wie »Mimi, ...

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