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10.12.2003 / Ansichten / Seite 3

Offene Wunde

Bombenexplosion in Kreml-Nähe

Werner Pirker

Der Triumph des Präsidenten und seiner Kaderpartei bei den Dumawahlen ist von einem Terroranschlag im Zentrum Moskaus überschattet worden. Die Autobombe, die am Dienstag vor dem Hotel »National« explodierte und sechs Menschen tötete, heißt es, hätte eigentlich vor dem Parlamentsgebäude hochgehen sollen. Diese Vermutung stützt sich auf die Auskunft eines Polizeibeamten, derzufolge die mutmaßlichen Attentäterinnen kurz vor der Explosion Passanten gefragt hätten, wo sich das Parlament befinde. Demnach wäre das Duma-Gebäude nur deshalb verschont geblieben, weil sich die Frauen erst nach dem Weg erkundigen mußten.

Ob es sich nun um einen tschetschenischen Terroranschlag oder – so die zweite Version – um einen Mafiakonflikt gehandelt hat: Die Situation in Rußland ist keineswegs so stabil, wie es das Wahlergebnis vermuten läßt. Der Bär zeigt sich kräftig wie nie zuvor und ist dennoch v...

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