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03.12.2003 / Inland / Seite 5

Gelder fließen zu langsam

Kuratorium der Stiftung EVZ will Tempo der Auszahlung an Zwangsarbeiter beschleunigen

Ulla Jelpke

Heute und morgen tagt in Berlin das Kuratorium der Stiftung EVZ (Erinnerung, Verantwortung, Zukunft). Diese Stiftung verwaltet die rund fünf Milliarden Euro, aus denen an ehemalige Zwangsarbeiter der Nazidiktatur Einzelbeträge zwischen 2 500 und maximal 7 500 Euro als symbolische Entschädigung gezahlt werden. Nach langem politischen Tauziehen war mit diesen finanziellen Leistungen erst im Juni 2001, also 56 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begonnen worden. Daher mußte es das selbstverständliche Bestreben der Stiftung EVZ sein, die Gelder so rasch wie möglich an die hochbetagten Naziopfer weiterzuleiten. Diese Erwartungen haben sich jedoch nicht erfüllt. Vielmehr laufen die Auszahlungen in den verschiedenen Ländern höchst unterschiedlich. In der Tschechischen Republik hat bereits die Auszahlung der zweiten Rate begonnen. Die belorussische und die polnische Partnerorganisation sind mit der Abwicklung der ersten Rate fast fertig. Auch die Ukrain...

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