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21.11.2003 / Feuilleton / Seite 12

Todsicheres Geschäft

Privatisierung, bis der Arzt geht: Der Kauf einer Krankenhausimmobilie birgt kein unternehmerisches Risiko

Jürgen Meier

Auf einer Betriebsversammlung des Städtischen Krankenhauses Hildesheim kamen in der vergangenen Woche unter anderem die ersten »Change-Management«-Handlungen von Asklepios zur Sprache, dem neuen Eigentümer dreier Akutkliniken im Harz: 60 befristete Arbeitsverträge wären gekündigt worden, eingestellt würde in die Harzkliniken künftig über eine Klinik in Seesen, die seit langem Asklepios gehöre – so würde der Bundesangestelltentarifvertrag ausgehebelt.

Hohe Schulden belasten das Hildesheimer Krankenhaus, weshalb das prominenteste Aufsichtsratsmitglied, der Oberstadtdirektor Konrad Deufel, für einen Verkauf plädiert. Die Versammlung beschloß, sich dagegen zur Wehr zu setzen, und zwar mittels eines Volksbegehrens: Die Hildesheimer sollen selbst entscheiden, ob ihr Krankenhaus verkauft wird.

Den Posten der zum Sündenbock gemachten, fristlos entlassenen Geschäftsführerin bekleidet in Hildesheim mittlerweile eine Frau, die für vieles steht, was im Krank...



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