06.11.2003 / Ansichten / Seite 3

Nach der Niederlage von Uribe: Hoffnung für Kolumbiens Linke?

jW sprach mit Carlos Lozano, stellvertretender Generalsekretär der Kommunistischen Partei Kolumbiens

Harald Neuber

F: Vor eineinhalb Wochen fand in Kolumbien ein Referendum über die Regierungspolitik des rechten Präsidenten Alvaro Uribe Vélez statt. Am gleichen Wochenende wurden neue Bürgermeister gewählt. Beide Urnengänge gingen für die Regierung Uribe verheerend aus. Was bedeutet das Ergebnis für die Linke?

Es gibt definitiv nur einen Verlierer, und der heißt Alvaro Uribe Vélez. Mit dem Referendum plante er, sich durch eine demokratische Volksbefragung politisch zu inszenieren, um sein autoritäres Regime mit neuer Kraft auszudehnen und das von ihm entworfene und widersinnige Konzept der »Demokratischen Sicherheit« zu stärken. Dieses Ziel konnte deutlicher nicht verfehlt werden. Keine der 15 Fragen bestand die Abstimmung, weil noch nicht einmal die notwendigen 25 Prozent der Wahlberechtigten zu den Urnen gingen.

F: Ein erstaunliches Ergebnis, denn in der regierungstreuen Presse Kolumbiens und in internationalen Medien wurde immer wieder erklärt, daß Uribe Umfra...



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