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06.11.2003 / Ausland / Seite 7

Kaum Sozialhilfe, kaum Jobs

Israel: Rigider Sparkurs verschärft die Armut. Ohne Frieden keine Verbesserung der sozialen Lage möglich

Peter Hirschberg, Jerusalem

Das israelische Haushaltsdefizit wuchs auf derzeit zehn Milliarden Dollar, und der Hauptgrund für die enormen Verschuldung wird immer gewichtiger: Die Hochrüstung sowie der Mauerbau um das Westjordanland. Allein für letztgenannten Punkt sollen neun Milliarden Dollar verschwendet werden. Zudem befindet sich Israel in der schlimmsten Rezession seiner Geschichte. Die Folgen tragen vor allem die Ärmsten: Die Regierung in Jerusalem spart bei ihren bedürftigsten Bürgern und kürzt andauernd die einst gepriesenen Sozialleistungen.

Nach einem jüngsten Bericht des Nationalen Wohlfahrtsinstituts für 2002 leben 1,32 Millionen der 6,5 Millionen Israelis unterhalb der Armutsgrenze. Betroffen ist fast jede fünfte Familie mit insgesamt 618000 Kindern. Im letzten Jahr sind weitere 43000 Menschen in die Armut abgerutscht. Allein die Zahl der betroffenen Kinder ist um 26000, von 26,9 Prozent (2001) auf 28,1 Prozent, gestiegen. Ohne Sozialleistungen wäre die Zahl der i...

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