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17.07.2021 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Lafarge unter Druck

Geschäfte mit »Islamischem Staat«: Pariser Gericht verschiebt Urteil gegen Zementriesen auf September

Hansgeorg Hermann

Der weltweit größte Zementhersteller Lafarge steht weiterhin unter dem Verdacht, mit der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) Geschäfte gemacht zu haben. Ein Pariser Berufungsgericht verschob am Donnerstag die Entscheidung darüber, ob der französische Konzern formell wegen »Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschheit« angeklagt werden soll, vorläufig auf den 7. September. Der Zementgigant hatte, wie Zeugenaussagen und schriftliches Beweismaterial nahelegen, Verträge mit dem IS abgeschlossen, um seine Fabriken – etwa im syrischen Dschalabija – auch während des Eroberungszuges der Dschihadisten weiterbetreiben zu können. Neue Informationen veröffentlichte am Mittwoch die Pariser Tageszeitung Libération: Demnach hat die französische Regierung unter der Präsidentschaft des Sozialdemokraten François Hollande über die Komplizenschaft zwischen Lafarge und IS Bescheid gewusst.

Die französische Justiz hatte seit 2017 gegen Lafarge ermittelt. Der damals von d...

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