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01.07.2021 / Inland / Seite 5

Rekrutierer machen Kasse

Fleischkonzerne: Exsubunternehmer betätigen sich als Arbeitsvermittler. NGG fordert Übernahme der Aufgabe durch offizielle Arbeitsagenturen

Oliver Rast

Sie werden Rekrutierer genannt, vermitteln Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland – für die hiesige Fleischbranche etwa. Ein lohnendes Geschäft, wie Hauptamtliche der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) wissen. Diese »Sklavenhändler« geraten nun verstärkt ins Visier von Detekteien und Staatsanwaltschaften. Dazu gleich.

Die Fleischindustriellen seien weiterhin auf ausländische Billiglöhner angewiesen, berichtete jüngst das Handelsblatt. Ehemalige Subunternehmer treten neuerdings als Arbeitsvermittler auf. »Wir haben umfangreiche Erfahrung mit dem Versuch, in Deutschland Personal zu rekrutieren«, wird ein Tönnies-Sprecher zitiert. Das sei allerdings nicht möglich. Thomas Bernhard, NGG-Experte für die Fleischwirtschaft, bestätigte am Mittwoch gegenüber jW: »Die Personalnot ist groß, und die Konzerne greifen auf die alten Kontakte der neuen Rekrutierer zurück.«

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Der Wechsel der Jobbezeichnung kommt nicht von ungefähr. Ende vergangenen J...

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