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17.06.2021 / Inland / Seite 8

»Wir sind für viele nicht mehr erreichbar«

Coronapandemie: Durch Aufheben der Impfpriorisierung arbeiten Hausärzte am Limit. Ein Gespräch mit Nicola Buhlinger-Göpfarth

Gitta Düperthal

Seit der vergangenen Woche ist die Impfpriorisierung bundesweit aufgehoben. Welche Auswirkung hat das für die Hausärztinnen und -ärzte?

Wir arbeiten unter Volldampf, einige auch am Limit. Unsere medizinischen Fachangestellten sind durch die vielen Anrufe gefordert.

In manchen Regionen sei die medizinische Versorgung durch die von der Bundesregierung aufgehobene Impfpriorisierung nahezu zusammengebrochen, wurde berichtet. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Vor der Coronapandemie hatten wir pro Tag etwa 70 Anrufe. Auch da konnten uns mitunter einige Patientinnen und Patienten nicht telefonisch erreichen, aber die Wahrscheinlichkeit war gering, dass davon ernsthaft Erkrankte betroffen sind. Rufen aber 500 Leute täglich an, sind wir für sehr viele mehr nicht erreichbar. Darunter könnten dann Menschen sein, die etwa unter hohem Blutdruck oder schlimmen Bauchschmerzen leiden.

Wichtig war für meine Praxis, sich anzupassen. Wir haben unsere Arbeitsvorgänge v...

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