»Es gibt kaum Möglichkeiten, sich zu distanzieren«
Geflüchtete in Sammelunterkünften sind von Coronapandemie besonders betroffen. Ein Gespräch mit Adelheid Gruber
Kristian StemmlerGeflüchteten soll jetzt hierzulande ein kostenloses Impfangebot gegen das Coronavirus gemacht werden. Ist das nur in Baden-Württemberg so, wo Ihre Gruppe aktiv ist, oder auch in anderen Bundesländern?
Bundesweit sind Bewohner und Beschäftigte in Sammelunterkünften seit Februar priorisiert in Gruppe zwei, die Umsetzung ist jedoch selbst innerhalb der Länder sehr uneinheitlich. In Baden-Württemberg wurden teilweise Briefe an diese Berechtigten verschickt, jedoch wurde ihnen die Terminvereinbarung selbst überlassen. NRW will damit warten, bis ein Impfstoff verfügbar ist, der nur einmal verimpft werden muss. In einzelnen Landkreisen sind bereits Impftrupps in den Sammelunterkünften unterwegs.
Sie kritisieren die politisch Verantwortlichen, die alle Vorschläge zu einer anderen Unterbringung während der Pandemie abgelehnt haben. Weshalb wäre dieser Schritt notwendig gewesen?
Schon die erste Welle zeigte: Ist das Virus erst einmal da, kommt es fast zwangsläufig zu ...
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