11.10.2003 / Inland / Seite 6

Trostpreise für Schlecker-Manager

Betriebsrätekonferenz konstatiert weiter Behinderungen der Arbeit der Belegschaftsvertretungen

Günter Platzdasch

Während Europas Drogeriemarkt-Herrscher Schlecker aus einem schwäbischen Städtchen nahe Ulm sich anschickt, sein milliardenreiches Imperium in den Norden und Osten Europas auszudehnen, trafen sich Schlecker-Betriebsräte am Donnerstag zu einer bundesweiten Versammlung im thüringischen Gotha. Arbeitnehmervertretungen mußten in dem vom Metzgersohn patriarchalisch geführten Familienunternehmen mit Hilfe von Arbeitsgerichten erzwungen werden (junge Welt vom 12.8.2002), zwei Drittel der 37000 deutschen Beschäftigten arbeiten ohne Betriebsrat, und die wenigen Gewählten berichten über Mobbing.

Die Initiative »Gegen Billiglohn – Für Gleichbehandlung« verlieh die »Goldene Nase« bereits im Sommer. Jetzt bekamen die drei Vertreter der Schlecker-Unternehmensleitung noch einen Trostpreis: Ein verkettetes Telefon, wie es Verkäufer...

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