Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder >
Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. Oktober 2021, Nr. 247
Die junge Welt wird von 2589 GenossInnen herausgegeben
Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder > Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder >
Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder >
06.05.2021 / Inland / Seite 4

Adenauers Alptraum

BRD gegenüber sozialistischem Kuba traditionell konfrontativ. DDR war ein solidarischer Partner des Inselstaates

Volker Hermsdorf

Das Verhältnis zwischen Kuba und Deutschland ist durch das hohe Ansehen von Persönlichkeiten wie Georg Weerth und Alexander von Humboldt, Karl Marx, Friedrich Engels und Rosa Luxemburg sowie Bertolt Brecht und Tamara Bunke positiv geprägt worden. Seit 1949 entwickelten sich mit Gründung der BRD (23. Mai) und der DDR (7. Oktober) die Beziehungen jedoch unterschiedlich. Während der sozialistische deutsche Staat die Insel nach dem Erfolg der Revolution im Januar 1959 politisch und mit einer Reihe von Hilfsprojekten unterstützte, folgte die westdeutsche Regierung lange den aggressiven Vorgaben der USA.

Bereits vor dem Sieg der von Fidel Castro geführten Rebellenarmee hatte viele Kubaner das innige Verhältnis der Bonner Regierung zu Fulgencio Batista irritiert. Der US-freundliche Diktator hatte zwischen 1952 und 1958 mindestens 20.000 Oppositionelle auf bestialische Weise ermorden lassen. Trotzdem wurde Batista im Mai 1957 mit dem höchsten westdeutschen Orden,...

Artikel-Länge: 5553 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Die XXVII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am 8.1.2022 als Präsenz- und Livestreamveranstaltung statt. Informationen und Tickets finden Sie hier.