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25.09.2003 / Inland / Seite 5

Schneller Gären mit manipulierter Hefe

Gentechnik im Bier könnte Reinheitsgebot unterlaufen. Deutscher Brauereibund unentschlossen

Klaus Schramm

In den folgenden Wochen und Monaten entscheidet sich, wie die EU-Richtlinien zu gentechnisch veränderten Kulturen umgesetzt werden. Dabei war der Streit innerhalb der EU wieder hochgekommen, ob das deutsche Reinheitsgebot für Bier den europäischen Wettbewerb behindert. Der Europäische Gerichtshof hatte nach erheblichem Druck deutscher Brauereien, die sich durch internationale Billig-Konkurrenz bedroht sahen, entschieden, daß das deutsche Reinheitsgebot für Bier Bestand haben kann.

Als einer der ältesten verbindlichen Standards legt das Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 fest, daß für Bier ausschließlich Hopfen und Gerste für das Malz sowie Hefe und Wasser verwendet werden dürfen. In Ländern mit geringeren Standards werden in der Regel billigere Rohstoffe, also beispielsweise neben Gerste auch Mais, Reis oder Hirse eingesetzt. Seit 1999 ist in Großbritannien als erster genmanipulierter Organismus eine Hefe-Neuschöpfung zugelassen. Sie wird bei der Teigfü...

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