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25.09.2003 / Ausland / Seite 7

Druck aus dem Nachbarland

In Uruguay könnte Straffreiheit für Menschenrechtsverbrecher aus Diktaturzeiten bald enden

Ronald Morgan/Roberto Roa, Montevideo

Uruguay könnte bald das letzte Land im Südkegel Lateinamerikas sein, in dem Militärschergen und Folterer aus der Zeit der Diktaturen vor Strafverfolgung geschützt sind. Einst wurde Uruguay als »Schweiz Südamerikas« bezeichnet, vor allem wirtschaftlich ging es dem Land vergleichsweise gut. Doch in Sachen Aufarbeitung der Vergangenheit bleibt das Land hinter der Entwicklung in den Nachbarländern zurück.

Unter Zugzwang gerät die Politik in Uruguay vor allem durch den neuen Präsidenten Argentiniens. Der Peronist Nestor Kirchner annullierte nicht nur ein Dekret, das die Auslieferung von Menschenrechtsverbrechern ins Ausland untersagte. Auch die beiden Amnestiegesetze, die die Täter in Uniform vor Strafverfolgung bislang schützen, hält er für unzeitgemäß und läßt sie vom Obersten Gericht prüfen. Auch in Chile, wo Exdiktator Augusto Pinochet wegen Altersdemenz weiterhin auf freiem Fuß lebt, räumen die Gerichte den Angehörigen von Opfern immer mehr Möglichkeit...

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