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27.03.2021 / Inland / Seite 5

»Missbrauch von Staatshilfe«

Dax-Konzerne kassieren Geld von der Regierung und schütten es an Aktionäre aus. Ein Gespräch mit Robin Jaspert

Simon Zeise

In Ihrer Studie »Dividenden und Kurzarbeit in Deutschland« haben Sie herausgearbeitet, wie sich Konzerne in der Coronakrise auf Staatskosten bereichert haben. Inwiefern haben diese in der Pandemie profitiert?

Die im Dax notierten Unternehmen Siemens, Telekom, Volkswagen, Deutsche Post, BASF, Daimler, BMW, Infineon, Continental, Heidelberg Cement und MTU haben staatliche Unterstützungsleistungen erhalten – unter anderem in Form des Kurzarbeitergelds. Nichtsdestotrotz haben sie hohe Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet. Der volkswirtschaftliche Schaden beläuft sich meinen Berechnungen zufolge auf 13,7 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich aber nur um die Spitze des Eisbergs, da ich nur die im Dax notierten Unternehmen betrachtet habe, es aber mehr als 400 börsennotierte Unternehmen in Deutschland gibt. Die Knorr-Bremse AG ist so ein prominenter Fall: Die komplette Belegschaft wurde in Kurzarbeit geschickt, Firmenpatriarch und Haupteigner Heinz Hermann ...

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