22.09.2003 / Inland / Seite 6

Zweifelhafte Arbeit für Menschenrechte

Linke protestierten am Wochenende in Göttingen gegen die »Gesellschaft für bedrohte Völker«

Andreas Siegmund-Schultze

Antifaschistische Initiativen machen derzeit bundesweit gegen die »Gesellschaft für bedrohte Völker« (GfbV) mobil. So beteiligten sich am Sonnabend mehr als 150 Menschen in Göttingen an einer Demonstration der Autonomen Antifa (M) mit dem Motto »Links ist da, wo keine Heimat ist«. In der Stadt hat die GfbV ihr Bundesbüro. Der zweitgrößten »Menschenrechtsorganisation« der BRD wird vorgeworfen, »›linksliberale‹ Vorreiterin« des revanchistischen »Bundes der Vertriebenen« zu sein. Weiterhin stehen für die Nichtregierungsorganisation, die auch in der taz ständig mit Anzeigen vertreten ist, Völker im Mittelpunkt ihrer »Menschenrechtsarbeit« und nicht das Individuum. Ein Sprecher der...

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