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19.03.2021 / Ausland / Seite 7

Zu Tisch gebeten

Japan: Erneut erschüttert ein Korruptionsskandal die Regierung. Opposition will Rücktritt des Premiers

Igor Kusar, Tokio

Die traditionell engen Verbindungen zwischen Großkonzernen und Regierung sorgen in Japan regelmäßig für Empörung. Seit einigen Wochen wird nun erneut über einen Skandal gestritten – und es geht auch um den rechten Premierministers Yoshihide Suga.

Das Wochenmagazin Shukan Bun­shun hatte Anfang Februar über ausschweifende Abendessen berichtet, zu denen Beamte und Politiker des Kommunikationsministeriums – darunter die beiden ehemaligen Ministerinnen Seiko Noda und Sanae Takaichi – eingeladen worden waren. Zu Tisch gebeten hatten jeweils das Unternehmen für Satellitenübertragungsdienste Tohokushinsha Film Corporation und der Telekommunikationsgigant NTT. Der älteste Sohn von Regierungschef Suga, Seigo Suga, war Vorstandsmitglied bei Tohokushinsha und Schlüsselfigur der Treffen – seither wurde er heruntergestuft. Beide Unternehmen gehören zu Interessensgruppen des Ministeriums. Die Annahme von Gefälligkeiten verstößt deshalb gegen den offiziellen Ethikkodex fü...

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