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02.03.2021 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Staat als Lohndrücker

In der BRD ist das gesetzlich vorgeschriebene Mindestarbeitsentgelt im internationalen Vergleich besonders niedrig

Steffen Stierle

Das bundesdeutsche Wirtschaftsmodell basiert auf Exporten, und viele dieser Exporte basieren auf Billigproduktion. Entsprechend moderat fallen hierzulande bislang die Anhebungen des erst 2014 eingeführten allgemeinen Mindestlohns aus. Ein am vergangenen Freitag veröffentlichter Bericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung (WSI) zeigt, dass die Lohnuntergrenze in der Bundesrepublik noch immer zu den niedrigsten in der EU gehört.

So liegt der deutsche Mindestlohn von derzeit 9,50 Euro pro Stunde bei lediglich 48 Prozent des hiesigen Medianlohns (mittlerer Lohn). Im EU-Vergleich liegt die BRD damit auf Platz 14 von 21. Laut den Autoren der WSI-Untersuchung, Thorsten Schulten und Malte Lübker, gilt als international üblicher Indikator für die Angemessenheit des Mindestlohns ein Wert von 60 Prozent des jeweiligen Medians (beziehungsweise 50 Prozent des Durchschnitts). Um diese Grenze zu erreichen m...

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