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01.03.2021 / Inland / Seite 5

Eltern auf sich allein gestellt

Armutsrisiko bei Singles mit Kindern steigt rasant. Coronakrise verschärft die Lage noch. Staat lässt Bedürftige im Regen stehen

Steffen Stierle

Schon vor der Pandemie waren Alleinerziehende besonders häufig von sozialen Notlagen betroffen. Nun hat sich die Situation noch mal deutlich verschärft, wie aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts und der Bundesagentur für Arbeit (BfA) hervorgeht, die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Die Linke) vergangene Woche aufgearbeitet hat.

Der amtlichen Sozialberichterstattung von Bund und Ländern lässt sich entnehmen, dass Alleinerziehende seit Jahren verstärkt von Armut betroffen sind, und ihr Armutsrisiko weiter steigt: Waren der Statistik zufolge 2006 noch 37 Prozent der Alleinerziehenden als armutsgefährdet eingestuft, waren es 2019 bereits 42,7 Prozent. Zum Vergleich: In der Gesamtgesellschaft lag die Armutsquote der Statistik zufolge zur gleichen Zeit bei 15,9 Prozent.

Neuere Daten über die Armutsgefährdung liegen nicht vor. Allerdings zeigen BfA-Statistiken über den Bezug von Hartz-IV-Leistungen, wie schwer die Situation in der Krise insbes...

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