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16.02.2021 / Kapital & Arbeit / Seite 8

»Die Regierung lässt jede Menge Ausnahmen zu«

Bayer-Lobbyismus erfolgreich: Neue Gesetzentwürfe zu Glyphosat nicht ausreichend. Ein Gespräch mit Jan Pehrke

Gitta Düperthal

Am vergangenen Mittwoch hat die Bundesregierung ein Gesetzespaket zum Umgang mit Pestiziden beschlossen. Einige Medien titelten, das Ende von Glyphosat sei besiegelt. Wie sehen Sie das?

Pflanzenschutzmittel auf Glyphosatbasis sollen vom 1. Januar 2024 an sowieso verboten sein, wenn die EU-Zulassung sowie eine anschließende Übergangsfrist ausgelaufen ist. Derzeit gibt es eine Zulassung bis Dezember 2022. Restbestände dürfen noch bis Ende 2023 verbraucht werden. Bundesagrarministerin Julia Klöckner, CDU, und Bundesumweltministerin Svenja Schulze, SPD, äußerten, es sei danach nicht mehr mit einer erneuten Zulassung zu rechnen. Die Bundesregierung ergreift keine früheren Maßnahmen und lässt jede Menge Ausnahmen zu. Sie will den Einsatz des Ackergifts nur mindern und setzt so Mensch, Tier und Umwelt weiterhin großen Risiken aus. Eine sinnvolle Strategie ist das nicht. Zum Vergleich: Österreich hat versucht, dies früher zu schaffen, und Frankreich hat Beschränku...

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