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08.09.2003 / Ausland / Seite 7

Streitpunkt Subventionen

Bauernorganisationen machen mobil gegen die WTO-Konferenz in Cancún

Andreas Behn, Mexiko-Stadt

Die Agrarpolitik der Welthandelsorganisation WTO verschlimmert die Armut, gefährdet die Ernährungssouveränität und verhindert jede positive Entwicklung der Länder des Südens.« So faßt Alberto Gómez Floer, Koordinator der 200 000 Mitglieder starken Bauernorganisation UNORCA, die Kritik der mexikanischen Landarbeiter im Vorfeld der WTO-Ministerkonferenz im Karibikbad Cancún zusammen. Das Hauptproblem sind für Gómez Floer die Agrarsubventionen der Industriestaaten: »Während in Mexiko pro Kopf und Jahr 500 US-Dollar Subventionen gezahlt werden, beträgt die Hilfe in der EU 5500 und in den USA an die 9000 US-Dollar.« Unter solchen Umständen könnten Entwicklungsländer nicht konkurrieren und seien Billigimporten hilflos ausgeliefert.

UNORCA ist eine von etwa 100 Bauernorganisationen weltweit, die vor Ort mit Aktionen und Veranstaltungen gegen die WTO-Tagung in Cancún protestieren werden. Am 8. und 9. September veranstaltet der internationale Dachverband »Via C...

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