Der Schwarze Kanal
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05.09.2003 / Ansichten / Seite 2

Österreichischer Stahlkonzern wird privatisiert: Von den Gewerkschaften nur Verbalradikalismus?

Helmuth Fellner sitzt für den Gewerkschaftlichen Linksblock in der Wiener Arbeiterkammer. jW sprach mit ihm

Werner Pirker

F: Das Stahlunternehmen Voest-Alpine, Flaggschiff der österreichischen Industrie und noch zu 34 Prozent in Staatsbesitz, soll vollends privatisiert werden. Da das Unternehmen höchst erfolgreich ist, ist das ökonomischer Unsinn. Von welchem Teufel werden die Privatisierungsfanatiker geritten?

Die Voest-Alpine ist in der Tat dank ihrer qualifizierten und fleißigen Mitarbeiter ein florierender Stahlkonzern. Allerdings kann man nicht erst jetzt von Verkauf sprechen, da dieser bereits seit Jahren unter Zustimmung von SPÖ-Kanzlern, SPÖ-Konzernleitungen und SPÖ-Betriebsratsmehrheiten erfolgte. Jetzt geht es um das letzte staatlich gebliebene Drittel. Doch nicht der Teufel reitet die regierende ÖVP und den parteilosen Finanzminister Grasser, sondern das sehr diesseitige Finanzkapital.

F: Wie verhalten sich die verschiedenen Parteien zum Ausverkauf?

Der FPÖ/ÖVP-Irrläufer Grasser agiert im Interesse des austrokanadischen Finanzmagnaten Frank Stronach, in ...





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