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01.02.2021 / Ausland / Seite 6

Zerstörte Lebensgrundlage

Niederländisches Gericht verurteilt Shell wegen Ölverseuchung des Nigerdeltas. Konzernen droht nun Klagewelle

Christian Selz

Welche Verantwortung hat die Muttergesellschaft eines Konzerns für das Handeln von dessenr Tochterunternehmen in anderen Ländern? Kurzgefasst gar keine, wenn es nach dem niederländisch-britischen Ölmulti Royal Dutch Shell ginge. Das Unternehmen fand sich am Freitag in einem Gericht an seinem Verwaltungssitz Den Haag wegen schwerer Umweltvergehen in Nigeria auf der Anklagebank wieder. Verhandelt wurde über die Klage von vier nigerianischen Bauern, deren Lebensgrundlagen durch die starke Ölverschmutzung im Nigerdelta zerstört worden waren. Das nun ergangene Urteil könnte bahnbrechende Wirkung haben, denn Richter Sierd Schaafsma sah den Mutterkonzern sehr wohl für die Verheerungen in dem westafrikanischen Land verantwortlich – zumindest teilweise.

Bis zum Freitag zog sich Shell in seiner Verteidigung im wesentlichen auf drei einfache Punkte zurück, die sich wie folgt zusammenfassen lassen: Man habe kein Unrecht begangen, das Gericht in den Niederlanden sei fü...

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