Gegründet 1947 Donnerstag, 15. April 2021, Nr. 87
Die junge Welt wird von 2500 GenossInnen herausgegeben
12.01.2021 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Interessen vertreten

»Betriebsrätestärkungsgesetz« soll Mitbestimmung in Firmen ausbauen – Gewerkschaften warnen vor Verwässerung im Abstimmungsverfahren

Bernd Müller

Viele Unternehmen in Deutschland tun sich schwer mit der Mitbestimmung ihrer Beschäftigten. Nicht selten wird die Wahl von Betriebsräten verhindert oder werden aktive Betriebsräte aus dem Unternehmen gedrängt. Nun will das SPD-geführte Bundesarbeitsministerium mit einem »Betriebsrätestärkungsgesetz« gegensteuern, behauptet es zumindest.

Begründet wird die geplante Reform unter anderem mit einem Rückgang der Zahl der Unternehmen mit Betriebsrat und der Zahl der Beschäftigten, deren Interessen durch sie vertreten werden. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hatte das Ende 2020 mit Zahlen belegt (siehe jW vom 28.12.2020).

Nicht einmal jedes zehnte Unternehmen mit mindestens fünf Beschäftigten hat einen Betriebsrat, und je kleiner die Firma ist, desto seltener kommt betriebliche Mitbestimmung vor: Knapp neun von zehn Betrieben mit über 500 Beschäftigten haben einen Betriebsrat, von denen mit 51...

Artikel-Länge: 3690 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €