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12.01.2021 / Feuilleton / Seite 10

Kein bisschen leise

Dem marxistischen Historiker Günter Benser zum 90. Geburtstag

Holger Czitrich-Stahl

Günter Benser wurde am 12. Januar 1931 im sächsischen Heidenau geboren. Seine Eltern kamen aus der Arbeiterjugendbewegung und waren bei der Volksbühne Heidenau aktiv. Dem Arbeiterkind war eine wissenschaftliche Karriere nicht in die Wiege gelegt worden. Nach dem Besuch der Volks- und der Mittelschule in Heidenau von 1937 bis 1946 prägte das Bemühen um eine antifaschistisch-demokratische Umwälzung seinen Lebensweg. Von 1946 bis 1949 absolvierte Benser eine Ausbildung zum Industriekaufmann im benachbarten Elbtalwerk. Von 1949 bis 1951 besuchte er, vom Betrieb delegiert, die Arbeiter- und Bauern-Fakultät in Dresden, dann in Leipzig, und legte dort sein Abitur ab. Von 1951 bis 1955 studierte er Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig und bestand das Staatsexamen als Diplomhistoriker. So war der Weg eines jungen marxistischen Historikers beschritten, und zwar mit Wegmarken, die es nur in einem sozialistischen Umfeld geben konnte.

Nach dem Studium war er...

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