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04.01.2021 / Inland / Seite 5

In der Warteschleife

Beschäftigte in Callcentern von »Deutsche Bank direkt« streiken für Tarifabschluss. Konzern mauert

Oliver Rast

Vier Verhandlungsrunden – und kein abschlussfähiges Tarifangebot. Ein Ergebnis gibt es trotzdem: Streik der Beschäftigten in den Callcentern der zum Deutsche-Bank-Konzern gehörenden DB direkt. Seit Sonnabend morgen hängen Kunden immer wieder in der Warteschleife, Anfragen bleiben unbearbeitet. Bis Mittwoch morgen sechs Uhr soll das nach dem Willen von Verdi und dem Deutschen Bankangestellten-Verband (DBV) so bleiben.

In den Vertriebs- und Servicecentern, wie sie firmenoffiziell heißen, arbeiten etwa 650 Menschen im Schichtsystem, rund 350 in Essen und 300 in Berlin. Die Callcenter-Beschäftigten zählen zu den Geringverdienern, gewissermaßen zum Prekariat beim Bankenriesen.

Eine erste Streikphase gab es bereits vor Weihnachten, nun legten die beiden Gewerkschaften zeitlich abgestimmt nach. »Rund zwei Drittel der Beschäftigten hatten Mitte Dezember gestreikt«, sagte Roman Eberle, Verdi-Sekretär im Fachbereich Finanzdienstleistungen in NRW und Streikleiter, am ...

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