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14.12.2020 / Politisches Buch / Seite 15

Kein Nebenprodukt

Eigentümlich verklärt: Heiner Flassbeck über die »Versöhnung« von Ökonomie und Ökologie

Arndt Hopfmann

Die Wirtschaftswissenschaft ist auf die naturwissenschaftliche Binsenweisheit gestoßen, dass der Planet Erde endlich und unendliches Wachstum des Ressourcenverbrauchs daher nicht möglich ist. Allerdings handelt es sich dabei nicht um die Neoklassik, die als vorherrschende ökonomische Lehre weiter in ihrem Elfenbeinturm ahistorischer Weltfremdheit verharrt. Vielmehr hat sich Heiner Flassbeck, unter den deutschen Ökonomen der Gegenwart einer der wenigen dezidierten Nicht-Neoklassiker, vorgenommen, einen Beitrag zur »Versöhnung« von Ökonomie und Ökologie zu leisten.

Der interessierte Leser erhält allerdings rasch einen Dämpfer, denn die Behandlung der Thematik wird schnell eingedampft – auf die Energiewende bzw. die Klimaproblematik. Wachstumskritik wird zurückgewiesen, weil nämlich nach Flassbeck »die ohnehin schon Benachteiligten und die Arbeitslosen ohne wirtschaftliches Wachstum keine realistische Chance haben, ein auch im ökologischen Sinne vernünftiges ...

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