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05.12.2020 / Inland / Seite 5

Beton wird zu Gold

Wohnen im Haifischbecken. Teil 1: Dividende statt Grundrecht. Geierfonds greifen nach dem Immobilienmarkt

Philipp Metzger

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt wird zunehmend von Finanzakteuren wie Vermögensverwaltungen, Private-Equity-Fonds und börsennotierten Unternehmen dominiert. Doch wie konnte es soweit kommen?

Lange Zeit mieden Finanzkonzerne die BRD. Die Gründe waren vielfältig. Die kleinteiligen Besitzstrukturen des Wohnungsmarktes verhinderten, dass Konzerne im großen Stil einsteigen konnten. Die großen Bestände der öffentlichen Wohnungsunternehmen wirkten preisdämpfend. Außerdem war die strenge Regulierung des Finanzmarktes für viele Investoren abschreckend.

Spätestens mit Helmut Kohl erreichte der Neoliberalismus die BRD. Durch den Anschluss der DDR, in der 1968 das Recht auf Wohnen sogar Verfassungsrang hatte, gewann die BRD quasi über Nacht Millionen von Wohnungen. Der Antrag in der gemeinsamen Verfassungskommission, Wohnen als Grundrecht in das Grundgesetz aufzunehmen, scheiterte. Die Neoliberalen hatten anderes im Sinn. Das Problem der kleinteiligen Besitzstrukture...

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