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21.11.2020 / Geschichte / Seite 15

Risse in der Einheitsfront

Im November 1945 stürzten rechte Kreise mit Deckung aus den USA die antifaschistische Regierung Ferruccio Parri in Italien

Gerhard Feldbauer

Nach der Niederlage des Faschismus in Italien standen Kommunisten, Sozialisten und andere Linke vor der Entscheidung über die zu errichtende gesellschaftliche Ordnung des Landes. Es ging um eine demokratische, antifaschistische und antiimperialistische Umwälzung, die die politischen und sozialökonomischen Grundlagen des Faschismus beseitigen musste. Dazu existierten günstige Voraussetzungen.

Mit dem am 25. April 1945 beginnenden bewaffneten Aufstand befreiten die Partisanenarmee und regionale Einheiten noch vor dem Eintreffen der alliierten Truppen Mailand, Turin, Genua, Bologna, Padua, Venedig und insgesamt etwa 200 Städte Norditaliens. Örtliche Befreiungskomitees übernahmen die Macht und leiteten antifaschistisch-demokratische Umgestaltungen ein. In den von den Unternehmensleitungen verlassenen Fabriken bildeten Kommunisten und Sozialisten Fabrikräte, die die Leitung der Produktion übernahmen. Im Süden besetzten Landarbeiter und Halbpächter das Land der ...

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