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21.11.2020 / Ausland / Seite 7

Obdachlose außen vor

Italien: Menschen ohne Unterkunft bei staatlichen Coronahilfsmaßnahmen nicht mitbedacht

Gerhard Feldbauer

Die Coronapandemie hat in Italien zu einer bisher nicht gekannten Zunahme der Armut geführt. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 17. Oktober – dem Internationalen Tag der Beseitigung der Armut – veröffentlichter Bericht der Caritas Italien. Angesichts des Gesundheitsnotstands ist der Anteil der Armen an der Bevölkerung demnach von 31 Prozent im September 2019 auf 45 Prozent im September 2020 gestiegen. Und die Zahl der Bedürftigen nehme ständig zu: Hunderttausende haben ihre Arbeit verloren, viele im Zuge dessen auch die Wohnung. Familien mit Kindern stehen völlig mittellos da.

Die Pandemie und der Lockdown haben auch dafür gesorgt, dass die »Unsichtbaren« sichtbar wurden: Straßen und Plätze sind oftmals leer. Zumeist befinden sich dort nur noch die Obdachlosen. In Rom schlafen sie rund um die Gegend am Bahnhof Termini, in Trastevere, Esquilino, auf der Via Nazionale und in der Nähe des Vatikans. Während der Wintermonate ist die Angst um die Gesundheit der Ob...

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