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13.11.2020 / Ausland / Seite 7

Apathie in Jordanien

Geringe Beteiligung an Wahlen in Coronazeiten. Viele neue Abgeordnete schaffen Sprung in Parlament

Gerrit Hoekman

Am Dienstag waren 4,6 Millionen Jordanierinnen und Jordanier aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Doch nur 29,9 Prozent beteiligten sich an der Abstimmung. Das meldete die sogenannte Unabhängige Wahlkommission (IEC) am Donnerstag in Amman. Neben der Angst vor dem Coronavirus hielt auch eine im Land weitverbreitete politische Apathie die Menschen von den Urnen fern.

Über 1.600 Einzelkandidaten bewarben sich um die 130 Sitze. Die IEC teilte laut Roya TV am Donnerstag mit, dass es 99 neue Abgeordnete ins Parlament geschafft haben. Nur 16 Prozent gehören einer Partei an. Auf welche von ihnen sie sich verteilen, ist noch unklar. Nur eins scheint relativ sicher: Die jordanische KP hat ihren einzigen Sitz wohl verloren.

Das geringe Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Wahl liegt vor allem am fehlenden Einfluss des Parlaments. Jordaniens König Abdullah bestimmt den Premierminister und die 65 Mitglieder des Senats, das Oberhaus. »Die Mitglieder des Parl...

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