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13.11.2020 / Inland / Seite 5

Kulturschaffende im Stich gelassen

Studierende der Musik- und Kunsthochschulen in Baden-Württemberg fordern Coronanothilfen

Ursel Beck, Stuttgart

Wer an einer staatlichen Hochschule für Musik und Kunst einen Studienplatz bekommen will, muss verdammt gut sein. Wer die strenge Aufnahmeprüfung schafft, kann sich freuen. Das war bis zum Ausbruch der Coronakrise so. Jetzt ist alles anders. Die Auswirkungen der Pandemie bedrohen die Zukunft der Studierenden an den Musik- und Kunsthochschulen ganz besonders. Sie können nicht online lernen. Wer sein Studium nicht fortsetzen kann, sieht seine berufliche Zukunft bedroht. Öffentliche Auftritte und Jobs in der Gastronomie zur Finanzierung des Lebensunterhalts sind weggefallen. Hinzu kommt, dass von Studierenden aus Nicht-EU-Staaten und denjenigen, die einem Zweitstudium nachgehen, in Baden-Württemberg hohe Studiengebühren verlangt werden.

Gerade bei Musik und Kunst ist der Anteil der Studierenden von außerhalb der EU besonders hoch. »Einschränkungen durch die Coronapandemie sind unvermeidlich, aber sie müssten nicht so groß sein«, erklärte die AStA-Vorsitzende...

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