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23.10.2020 / Inland / Seite 5

Zum Konsens verdammt

GDL trägt wider Willen zur Schlichtung mit Bahn-Konzern bei – Gewerkschaft fordert sattes Lohnplus

Oliver Rast

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wollte nicht, sie ist dazu aber tarifvertraglich verpflichtet: zur Schlichtung. Der Grund der Verweigerungshaltung ist simpel. Der aktuelle Tarifvertrag zwischen GDL und Deutscher Bahn AG endet erst Ende Februar 2021. Letztlich musste die GDL einem dreiwöchigen Schlichtungsverfahren zustimmen. Am Donnerstag tagte erstmals die Schlichtungskommission in Berlin. Das Gremien wird vom früheren brandenburgischen Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) geleitet. Zündstoff gibt es reichlich.

Die Bahn machte monatelang Druck, will einen coronabedingten »Sanierungstarifvertrag« abschließen. Tenor: Die Beschäftigten sollen sich an den Krisenlasten beteiligen. Eine kaum verhüllte Ansage, »Einschnitte« bei Personalkosten vornehmen zu wollen. »Es ist unbestreitbar, dass Corona auch bei der DB erhebliche Schäden verursacht hat, bei deren Bewältigung ein solidarischer Beitrag von allen gefragt ist«, wird Martin Se...

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