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22.10.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Poker um Afrikas Schulden

Nicht Beijing stemmt sich gegen Stundung der Verbindlichkeiten. Der Westen missbraucht das Thema für eine antichinesische Propagandaschlacht

Jörg Kronauer

Afrika leidet, und China ist schuld? Darauf laufen Behauptungen hinaus, die seit geraumer Zeit in westlichen Medien kursieren. Demnach soll die Volksrepublik den dortigen Staaten, deren Wirtschaft durch die Covid-19-Pandemie einbricht, die dringend notwendige Stundung ihrer Schuldenrückzahlung verweigern. Zuweilen ist sogar von einer »Schuldenfallendiplomatie« Beijings die Rede, ein Propagandabegriff, den der notorisch antichinesische Hardliner Brahma Chellaney vom Centre for Policy Research aus Neu-Delhi erfunden haben soll. Dennoch, die Vorwürfe wiegen schwer. Doch was ist dran?

China hat sich zu einem der bedeutendsten Kreditgeber von Staaten südlich der Sahara entwickelt. Das hat mehrere Ursachen. Zum einen sind chinesische Unternehmen vor allem seit den 2000er Jahren auf dem Kontinent sehr aktiv – nicht zuletzt beim Bau von Infrastruktur, die dann oft von chinesischen Banken finanziert wird. Zum anderen setzt Beijing auch politisch auf Zusammenarbeit ...

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