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21.10.2020 / Ausland / Seite 7

Ausnahmezustand in Prag und Bratislava

Ausschreitungen von Faschisten bei Protesten gegen Coronamaßnahmen

Matthias István Köhler

In Tschechien und der Slowakei halten die Untersuchungen wegen Ausschreitungen während Demonstrationen gegen Regierungsmaßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie am Wochenende an. Faschisten und Fußballhooligans hatten sowohl in Bratislava am Sonnabend als auch in Prag am Sonntag Einsatzkräfte angegriffen. Diese reagierten mit Wasserwerfern und Tränengas.

Der Vorsitzende der linken außerparlamentarischen slowakischen Partei Socialisti.sk, Artur Bekmatov, sagte am Dienstag gegenüber junge Welt, der Protest in Bratislava sei »Ergebnis einer seit mehreren Monaten gewachsenen Frustration der Bevölkerung aufgrund der Unfähigkeit der neuen Regierung von Igor Matovic, den Staat während der Pandemie zu verwalten«. Dieser Frust sei von »extremen Rechten in den Straßen ausgenutzt worden«.

Wegen des coronabedingten Ausnahmezustandes in der Slowakei hatte es für die Demonstration keine Genehmigung gegeben. Hooligangruppierungen und die faschistische...

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