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06.08.2003 / Inland / Seite 15

Neonaziszene im Aufwind

VVN: Nach gescheitertem NPD-Verbot muß nordrhein-westfälische Landesregierung aktiv werden

Ulrich Sander

Seit dem Desaster mit dem mißlungenen Verbotsverfahren gegen die NPD in Karlsruhe erlebt die Naziszene einen Aufschwung in Nordrhein-Westfalen. Nicht einmal die Versammlungen des Präsidenten des Zentralrates der Juden können an Rhein und Ruhr ohne Aufmärsche der Antisemiten stattfinden. In Wuppertal stehen derzeit 69 Jugendliche vor Gericht, weil sie Neonaziansammlungen mittels Teilbesetzung eines Bahnhofs »störten«.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) hat sich deshalb in einem offenen Brief an die Landesregierung in Düsseldorf gewandt. Dsrin heißt es: »Die größte Nachfolgeorganisation der NSDAP, die NPD, darf zusammen mit anderen Alt- und Neonazis an fast jedem Wochenende mit ihren widerlichen Parolen durch irgendeine Stadt Nordrhein-Westfalens marschieren und mit staatlich bezahlten V-Leuten ihre Kaderbestände auffüllen.«

Sogenannte »Kameradschaften« agierten nahezu ungehindert als unmittelbare Nachfo...



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