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13.10.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kampf gegen Airbnb

Ungarische Regierung in Tourismusgeschäft verwickelt. Opposition schweigt. Kampagne für Regulierung des Wohnungsmarktes formiert sich

Szilárd István Pap, Budapest

In den vergangenen Jahren haben sich in vielen europäischen Großstädten verschiedene Initiativen gebildet, die gegen die Wohnungskrise und speziell die negativen Auswirkungen von Kurzzeitmietverhältnissen à la Airbnb kämpfen. Die Immobilienunternehmen und betroffenen Onlineplattformen schlagen zurück – und finden in rechten Regierungen und lokalen Verwaltungen oft willige Partner. Ungarn stellt hierbei keine Ausnahme dar.

Allerdings vollzog die Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban zu Beginn des Sommers eine spektakuläre Kehrtwende in dieser Angelegenheit. Sie verabschiedete ein Gesetz, das den Kommunalverwaltungen das Recht gab, die Anzahl der Tage zu regulieren, an denen Immobilien für kurzfristige Mietzwecke genutzt werden dürfen. Orbans Fidesz-Partei kehrte aber bald wieder zu ihrer ursprünglichen Position zurück, Airbnb und Immobilieneigentümer frei schalten und walten zu lassen.

Zu erklären ist dies damit, dass der Tourismus eine der wichti...

Artikel-Länge: 5127 Zeichen

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