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09.10.2020 / Sport / Seite 16

Nur trauriges Tennis ist zeitgemäß

Der grantige König und sein altersweiser Gegenspieler: Djokovic und Nadal könnten heute bei den French Open ins Finale einziehen

Peer Schmitt

Nachdem er den Sommer auf seiner Yacht auf dem Mittelmeer cruisend verbracht hat, scheint Rafael Nadal altersweise geworden zu sein. Vergangene Woche in Paris zu den Quarantäne-French-Open befragt, antwortete er, es sei traurig, dass das Turnier unter den gegebenen Bedingungen durchgeführt werden müsse, aber, ergänzte er, vielleicht müsse es traurig sein, angesichts all der Traurigkeit und des Leidens in der Welt. Ein altersweiser Nadal formuliert das Motto schwerer Zeiten: Tennis soll sich traurig anfühlen. Nur »trauriges Tennis« ist zeitgemäß. Schwere Bälle, schwere Plätze, trauriges Tennis.

Die Atmosphäre ist zweifellos danach. Keine im Stil des gallischen Hahns gekrähten Stierkampffanfaren erklingen mehr von den Rängen. Auch die gespenstische Kontrollatmosphäre, Klaustrophobie und Paranoia, die zuletzt noch die US Open beherrschten, sind eher trotziger Traurigkeit gewichen. Die Quarantänekontrollen scheinen, so wird von Zeugen und Betroffenen berichte...

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