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06.10.2020 / Ansichten / Seite 8

In der Armutsfalle

Pläne zur stationären Pflege

Ralf Wurzbacher

Die neueste Botschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ließ aufhorchen: »Mein Vorschlag ist, dass Heimbewohner für die stationäre Pflege künftig für längstens 36 Monate maximal 700 Euro pro Monat zahlen«, verkündete der CDU-Politiker am Wochenende via Bild am Sonntag. Mit der Deckelung des Eigenanteils sollten Pflegebedürftige vor finanzieller Überlastung im Alter geschützt werden, so Spahns Versprechen, denn die Kosten würden »für immer mehr Familien zum Problem«. Dieses soll sich nach seinen Plänen für eine Pflegereform auf maximal 25.200 Euro auswachsen, frei nach dem Motto: Schluss mit Ausgaben, Problem behoben.

Das geht weit an der Realität vorbei. Tatsächlich ist der auf die reinen Pflegeleistungen gemünzte sogenannte Eigenanteil nur ein Posten unter mehreren, wenn es um die Finanzierung eines Platzes in der stationären Pflege geht. Allein dieser ist in den zurückliegenden drei Jahr...

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