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02.10.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Clement und Tönnies

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

In Döpfners (früher Springers) Welt wurde das Ableben des Wolfgang Clement auf Seite eins gewürdigt. Mit gewissem Recht. Denn dieser Herr, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen von 1998 bis 2002 und danach »Superminister« unter Gerhard Schröder in der ganzen Republik, gehört zu jenen Sozialdemokraten, die am meisten Unheil über dieses Land gebracht haben. Clement wurde von Schröder zum kombinierten Wirtschafts- und Finanzminister gemacht, um die Agenda 2010, die Hartz-IV-Gesetze oder, wie Clement selber sagte, »die größte Arbeitsmarktreform in der Geschichte der Bundesrepublik« durchzusetzen. Konzeptionell waren diese Reformen von den Unternehmer- und Kapitalverbänden, sowie ihren Wirtschaftsforschungs- und Propagandainstituten ausgearbeitet worden. Clement war Feuer und Flamme. Er war wie sie überzeugt, dass Deutschland als »Hochlohnland« mit seinem »verkrusteten Arbeitsmarkt« international nicht wettbewerbsfähig sei. Der Zweck der Reform war ...

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