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01.09.2020 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Teuflisches Homeoffice

Unternehmen können sich teure Büromieten sparen. Beschäftigte haben geringeren Arbeitsschutz und sind weniger kampffähig

Ralf Wurzbacher

Es gibt hoffnungsvolle und düstere Erzählungen darüber, wie die Welt nach Corona aussehen wird. Die Umweltschützer von Greenpeace zum Beispiel versprechen sich Impulse im Kampf gegen die Erderwärmung. Wenn das Homeoffice zum Regelarbeitsplatz wird, ließe sich der Treibhausgasausstoß erheblich reduzieren, rechnen sie in einer vor zwei Wochen vorgelegten Studie vor. Darin steht, dass nur ein zusätzlicher Tag Telearbeit in der Woche hierzulande jährlich mindestens 1,6 Millionen Tonnen CO2 einsparen könnte und die Leistung des Pendelverkehrs um 10,9 Milliarden Personenkilometer zurückgehen würde. Was die Untersuchung unterschlägt: Das Internet frisst Unmengen an Energie und droht bei ungebremster Expansion schon bald zu einem der schlimmsten Klimakiller zu werden.

Wie am 9. August das Handelsblatt berichtete, plant der Münchner Allianz-Konzern seine Arbeitsroutinen komplett umzubauen. Deutschlands führender Versicherer hatte zu Beginn der Pandemie im März bin...

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