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21.07.2003 / Ansichten / Seite 3

Kampagne gegen Coca-Cola: Keine Reaktion des Konzerns?

jW sprach mit Edgar Paez, stellvertretender Vorsitzender der kolumbianischen Nahrungsmittelgewerkschaft SINALTRAINAL

Raul Zelik

* Am Dienstag tritt die internationale Kampagne gegen Coca-Cola mit einem Boykottaufruf in eine neue Phase. Hintergrund sind die Menschenrechtsverletzungen in den kolumbianischen Abfüllanlagen des Konzerns

F: Die Internationale Union der Lebensmittelgewerkschaften (IUL) hat den Boykottaufruf Ihrer Gewerkschaft gegen Coca-Cola »energisch verurteilt«. Der deutsche Gesamtbetriebsrat von Coca-Cola hat sich mit der Erklärung distanziert, es sei unklar, wie sich SINALTRAINAL finanziere. Man hat den Eindruck, es gibt in den internationalen Gewerkschaftsapparaten eine regelrechte Kampagne gegen Sie und Ihre Kollegen.

Die Vorwürfe sind ungeheuerlich und bringen unser Leben in Gefahr, weil sie uns als Radikale stigmatisieren sollen. Damit das Argument mit den Finanzen ein für alle mal aus der Welt ist, möchte ich das offenlegen – obwohl ich den Hinweis als böswillig empfinde. Für die nationale Infrastruktur stehen uns jährlich 35 Millionen Pesos (etwa 10000 E...



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