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17.08.2020 / Inland / Seite 8

»Das Geld muss wieder ein öffentliches Gut werden«

Auf dem Kongress »Zukunft für alle« steht unter anderem die Europäische Zentralbank in der Kritik. Ein Gespräch mit Alfred Eibl

Interview: Gitta Düperthal

Ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen plant vom 25. bis 30. August den Kongress »Zukunft für alle« in Leipzig und online. U. a. geht es ums europäische Geld- und Finanzsystem. Was läuft dort falsch?

Die Geldpolitik wird auf europäischer Ebene über die Europäische Zentralbank, kurz EZB, in Frankfurt am Main gestaltet. Dabei muss vieles verändert werden. Unser Geld ist unsicher, weil es sich weitgehend in privater Hand befindet. Das Geld muss wieder ein öffentliches Gut werden, damit es im Interesse aller gesteuert werden kann. Zahlungsverkehr und Kreditgeschäfte müssen getrennt werden. Heute erfolgt die Steuerung der Kredite rein aus Renditeinteressen, egal ob sie in die Realwirtschaft fließen oder der Finanzspekulation dienen. Hier muss mit politischer Zielsetzung klar gegengesteuert werden: Was braucht die Gesellschaft und was nicht?

Seit Jahren hat die kapitalismuskritische Bewegung die EZB im Blick. Inwiefern steht sie in der Verantwortung?

Das...

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