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05.08.2020 / Inland / Seite 5

Spiel mit Existenzen

Flughafengesellschaft Fraport will Stellen streichen, notfalls auch betriebsbedingt – Gewerkschafter und Betriebsräte sind alarmiert

Oliver Rast

Viel hat sich an der Drehscheibe in Frankfurt am Main im ersten halben Jahr nicht bewegt. Coronabedingt blieb das Gros der Flieger am Boden. Der Flughafenbetreiber Fraport klagt über tiefrote Zahlen und kündigt ein Streichkonzert an.

Das Zahlenwerk der Halbjahresbilanz im einzelnen: Der Umsatz brach um knapp 50 Prozent auf rund 910 Millionen Euro ein, das Konzernergebnis lag bei einem Minus von etwa 231 Millionen Euro. Zahlen, die nicht von ungefähr kommen. Nach Fraport-Angaben vom Dienstag verringerte sich das Passagieraufkommen im zweiten Quartal (April bis Juni) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94,4 Prozent.

Um die ökonomisch dramatische Zeit zu überbrücken, hat sich Fraport gut 2,1 Milliarden Euro zum Teil über Anleihen besorgt. Derzeit könne das Unternehmen insgesamt auf drei Milliarden Euro an liquiden Mitteln zurückgreifen. Damit sei die Zahlungsfähigkeit mindestens bis Jahresende abgesichert, teilte Fraport mit. Der Vorstandsvorsitzende Stefa...

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