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01.08.2020 / Ausland / Seite 7

Für Naziverbrechen zahlen

Niederlande: Holocaustopfer wollen von BRD Entschädigungen für Zugtransporte in KZ

Gerrit Hoekman

Vergangenes Jahr brachte Salomon Muller die Niederländische Eisenbahn dazu, Holocaust-Überlebenden eine Entschädigung zu zahlen. Die Eisenbahngesellschaft hatte während der deutschen Besatzung des Landes für die Nazis Juden und Sinti und Roma aus dem Land bis zur deutschen Grenze gebracht, wo sie von der Reichsbahn weiter deportiert wurden. Die Betroffenen erhielten deshalb insgesamt 50 Millionen Euro: 15.000 Euro pro Person für die 500 Überlebenden und zwischen 5.000 und 7.500 Euro für etwa 6.000 direkte Nachkommen und hinterbliebene Ehepartner. Nun möchte Muller auch von der Bundesrepublik Entschädigungszahlungen erreichen, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender NOS am Mittwoch.

In einem am Montag an Bundeskanzlerin Angela Merkel adressierten Brief schreibt Mullers Anwalt Axel Hagedorn: »Wie Ihnen möglicherweise bekannt ist, hat im Sommer 2019 die niederländische Bahn entschieden, 500 Holocaustüberlebenden und Tausenden direkten Nachkommen eine fin...

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