Gegründet 1947 Freitag, 27. November 2020, Nr. 278
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24.07.2020 / Feuilleton / Seite 10

Wow, was für ein Groove und Krachen

Oud, Sitar, fließendes Getrommel: Roman Bunkas legendäre CD »Dein Kopf ist ein schlafendes Auto« wird wiederveröffentlicht

Thomas Behlert

In den 1970er Jahren kochten die besseren westdeutschen Bands ihre eigenen, immer heißeren Süppchen. Da gab es die elektronische Garde, die mit frühen Tasteninstrumenten kosmische Klänge erzeugte, oder singende Barden, deren neuartige Texte den unsäglichen Mittelalterrock von heute vorwegnahmen. Nicht lange, und man sang deutsch oder gar nicht, salbaderte gern vor sich hin, nahm dabei musikalisch die Neue Deutsche Welle, New Wave und Punk auseinander, um alles wieder neu zusammenzufügen.

Die interessantesten Musiker auf den Bühnen der BRD gehörten zu großen Gemeinschaften und setzten als kulturelle Botschafter unbekannte Instrumente ein, die sie von weiten Reisen mitgebracht hatten. Beispielhaft waren die Mitglieder der Band Embryo, die Unmögliches in ihrer Musik zusammenbrachten: Folklore aus Marokko, purzelnde Beats aus der Hard-Rock-Ecke, Instrumente der Vergangenheit zwischen München und Kalkutta...

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