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24.07.2020 / Ausland / Seite 7

Mit allen Mitteln

Boliviens Rechte versucht Spitzenkandidaten der linken MAS von Wahl auszuschließen. Abstimmungstermin fraglich

Frederic Schnatterer

Die Angriffe der bolivianischen Rechten auf die »Bewegung zum Sozialismus« (MAS) des im vergangenen Jahr weggeputschten Präsidenten Evo Morales werden immer heftiger. Angesichts einer sich abzeichnenden Niederlage bei den für den 6. September geplanten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen versucht sie nun, die Linkspartei aus dem Rennen zu nehmen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur ABI berichtete, nahm das Oberste Wahlgericht (TSE) am Mittwoch (Ortszeit) die Klagen von insgesamt sechs rechten Kräften auf einen Ausschluss des MAS-Spitzenkandidaten Luis Arce von der Abstimmung an. Laut Mitteilung des TSE vom Mittwoch hat die MAS nun 48 Stunden Zeit, um Beweise zur Entlastung ihres Kandidaten vorzulegen.

Zunächst hatte das Bündnis »Creemos« des ultrarechten Luis Camacho am Montag einen entsprechenden Antrag beim TSE eingereicht. Bis Mittwoch folgten fünf weitere ultrarechte bis klerikalfaschistische Gruppierungen, inklusive der Wahlallianz »Juntos« der ...

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