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24.07.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 5

Mangel mitten im Reichtum

Studie: Bundesregierung kämpft angeblich gegen Kinderarmut. Bisher keine Verbesserungen

Susan Bonath

Enge Wohnung, nie Urlaub, immer fehlt Geld: Kinderarmut grassiert in der BRD. Die Bundesregierung gibt vor, sie bekämpfen zu wollen. Dafür strickte sie letztes Jahr zum Beispiel das »Starke-Familien-Gesetz«. Mehr Chancengleichheit, Teilhabe und Geld für die Eltern sollte es bringen. Geändert hat es offenbar nichts. Im Gegenteil: Materieller Mangel prägt inzwischen den Alltag von rund 2,8 Millionen Kindern in Deutschland – das ist mehr als ein Fünftel aller Minderjährigen. Ihre Familien verfügen über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens. Das zeigen neue Daten der Bertelsmann-Stiftung. Die »Denkfabrik«, die maßgeblich 2003 an den Hartz-Gesetzen mitwirkte und dadurch auch Verantwortung für den Anstieg der Kinderarmut trägt, warnte: Die Wirtschaftskrise drohe die Lage vor allem für kinderreiche und Einelternfamilien zu verschärfen.

Grundlegend verbessert habe sich trotz guter Wirtschaftslage vor der Coronapandemie und den Absichten der Bundesregier...

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