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22.07.2020 / Ausland / Seite 7

Land am Abgrund

Libanon: Wirtschaftliche Situation verschlimmert sich. Ende der Korruption gefordert

Wiebke Diehl

Immer wieder warnt der libanesische Präsident Michel Aoun dieser Tage eindringlich vor der Gefahr gewaltsamer Konflikte im Zedernstaat, der sich in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Ende des 15jährigen Bürgerkriegs zwischen 1975 und 1990 befindet. Anlässlich eines von ihm einberufenen nationalen Dialogtreffens am 25. Juni im Präsidentenpalast von Baabda erklärte der im Oktober 2016 ins Amt gewählte ehemalige General, bei aller gesunden und gewünschten politischen Divergenz sei der zivile Frieden des Landes eine »rote Linie«. Für deren Einhaltung trügen alle gleichermaßen die Verantwortung. Außerdem warnte er bei dem Treffen, zu dem führende Politiker des Landes geladen waren, explizit vor Provokateuren. Diese würden die »konfessionellen Befindlichkeiten« instrumentalisieren und gerade in der prekären aktuellen Situation leichtes Spiel haben, »sich in die Sicherheit (des Landes) einzumischen« und »die Straße zu manipulieren«.

Im Rahmen der seit H...

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