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11.07.2003 / Thema / Seite 10

Mauritius is not for sale

Zur amerikanischen Außenhandelspolitik in Afrika

Nadja Rakowitz

Die aktuelle Reise des US-amerikanischen Präsidenten kommt ohne große wirtschaftspolitische Höhepunkte aus: business as usual. Bereits im Januar waren in der mauritianischen Hauptstadt Port Louis die Vertreter von 48 afrikanischen Ländern südlich der Sahara zusammengekommen, die sich gemäß den Bestimmungen des African Growth and Opportunity Act (AGOA) alle zwei Jahre treffen müssen. Sie mußten mit einem Vertreter der USA, diesmal dem Repräsentanten des US-Handels Robert Zoellick, erneut über ihre Teilnahme an diesem Zoll- und Freihandelsabkommen verhandeln.

Der Köder


Der AGOA ist eine einseitige Festlegung. Es handelt sich um ein Gesetz des US-Kongresses, das die Importzölle für Waren aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara festsetzt. Für das Jahr 2001 betraf dies Waren im Wert von insgesamt ca. sieben Milliarden US-Dollar. Damit beispielsweise Textilien auf dem US-Markt verkauft werden dürfen, müssen sie aus Rohmaterialien, die aus den ...


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